Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) ?!

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Suchmaschinenoptimierung bzw. SEO ist der Prozess, bei dem die Struktur, der Inhalt und die Organisierung der Seite verbessert werden, damit Suchmaschinen die Seite korrekt indexieren können. Dazu gehören auch Werbeaktivitäten, um den Rang in Suchmaschinen zu erhöhen. was-ist-seo-google

Bevor wir uns das weiter anschauen, sollten wir zunächst verstehen –

Wie Suchmaschinen funktionieren?

Fast jede Suchmaschine funktioniert über sog. Spiders, Web Crawling, Indexierung und die Anzeige von Ergebnissen.

  • Spiders & Crawlers:

    Spiders „krabbeln“ durch das Web auf der Suche nach Inhalten (daher auch der Name Spiders, also Spinnen). Sobald sie die relevanten Inhalte geprüft und identifiziert haben, kopieren sie die gefundenen Inhalte und speichern diese in der Datenbank der Suchmaschine. Während sie eine Seite durchsuchen, merken sich die Spiders auch Links zu anderen Seiten, die sich auf der Webseite befinden und durchsuchen diese Seiten dann auch – Dieser Prozess zieht sich dann für alle Webseiten fort. (Beispiel: Seite A verlinkt zu Seite B, welche wiederum zu Seite C verlinkt. In diesem Fall werden die Seiten A, B und C gespeichert, sowie alle Seiten, die auf C verlinkt sind).

    Ein Webcrawler sammelt folgende Informationen von einer Webseite – was-ist-seo-web-crawler

  • Indexierung:

    Da die Informationen von Webseiten nun in der Datenbank der Suchmaschine gespeichert sind, muss die Suchmaschine irgendwie herausfinden, welche Seite als erstes Ergebnis angezeigt werden soll und welche als letztes. Dafür ist die Indexierung zuständig. Die Reihenfolge wird mithilfe von Keywords, also Schlüsselwörtern, festgelegt. Während die Suchmaschinen die Seiten durchsuchen und Inhalte indexieren, erstellen sie Keyword-basierte Indizes. Die Suchmaschinen haben Abermillionen von kleineren Datenbanken, die sich alle auf ein bestimmtes Keyword oder eine Phrase konzentrieren. Die nächste Frage, die sich stellt, ist wie eine Suchmaschine weiß, welche Seite sie für ein bestimmtes Keyword einordnen soll. Um dies festzustellen, schaut sich die Suchmaschine die Inhalte der Seite an, den Seitentitel, die URL und andere Faktoren. Nehmen wir mal an, es gibt 20.000 Webseiten, die alle auf das gleiche Keyword gehen, beispielsweise Fußball. Wie weiß die Suchmaschine nun, welche Seite auf Platz 1 liegen soll, welche auf Platz 2 und so weiter? Da kommen die Ranking-Faktoren der Suchmaschine ins Spiel, welche das Alter der Domain, die Vertrauenswürdigkeit, Hinweise in sozialen Medien und die Anzahl und Relevanz von externen Links, die auf die Seite verweisen, in Betracht zieht. Darauf gehen wir später noch genauer ein.

  • Anzeige von Ergebnissen:

    Der letzte Schritt einer Suchmaschine liegt darin, die besten Ergebnisse für Suchbegriffe zu finden und diese entsprechend im Browser anzuzeigen.

Die Rolle von Keywords im SEO

Keywords sind wortwörtlich der Schlüssel zu SEO. Ein Keyword ist das, was ein Benutzer in die Suchmaschine eingibt, um bestimmte Informationen zu finden. Keywords sind Teil von den Meta-Daten einer Seite und helfen Suchmaschinen dabei, eine Seite mit einer entsprechenden Suchabfrage abzugleichen.

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  • Keyword-Dichte

    Leider ist es ein Missverständnis, dass mehr Keywords, die die Seite beschreiben, dabei helfen, die Seite auch auf einer höheren Platzierung anzeigen zu lassen. Tatsächlich ist es aber so, dass zu viele Keywords zu einer Strafe für „Spamming“ oder Keyword-Überfüllung führen können. Entsprechend ist es bei SEO wichtig, Keywords gezielt einzusetzen. Was ist denn die ideale Häufigkeit eines Keywords? Eine Faustregel lautet, dass die Keyword-Dichte für die Hauptbegriffe bei 3-7% und für die Nebenbegriffe bei 1-2% liegen sollte.

  • Keywords an besonderen Plätzen, Seitentitel und Überschriften

    Es ist maßgeblich, wo die Keywords auf der Seite angezeigt werden. Es zählt mehr, wenn die Keywords im Seitentitel, der Header und den Paragraphen vorhanden sind, besonders aber in der URL. Als Beispiel: Wenn euer Wettbewerber die gleiche Anzahl an Keywords auf seiner Seite hat, Ihr aber die Keywords auch in der URL habt, ist die Chance, dass ihr über ihm gelistet werdet, höher. Am besten ist es, die Keywords im Seitentitel oder den Header-Tags zu platzieren. Der Grund dafür ist einfach: Die Suchmaschine schaut zuerst, ob die Keywords im Titel oder im Header gefunden werden können. Die Standardlänge für Keywords in Titeln liegt bei maximal 70 Zeichen. Damit dass Titel-Tag am effektivsten ist, muss es in anderen Seitenbereichen wie beispielsweise der Überschrift unterstützt werden. Die Überschrift sollte die größte auf der Seite und entsprechend mit primären und sekundären Keywords gefüllt sein. Es gibt keine Limits bei der Länge der Überschrift, es ist jedoch ratsam, dies auf 7-8 Wörter zu beschränken. Für die bestmöglichen Keywords gibt es einige fixe Kriterien, die in der Tabelle unterhalb zu sehen sind.

    Keywords Kriterium für bestes SEO-Ergebnis
    Keywords in der URL Erste Stelle in der URL ist die beste Position
    Keywords im Seitentitel Keywords sollten am Anfang des Seitentitel-Tags stehen, 10-60 Zeichen, keine Sonderzeichen
    Keywords im „Description“-Meta-Tag Weniger als 200 Zeichen
    Keywords im „Keyword“-Meta-Tag Weniger als 10 Wörter
    Keyword-Dichte im Body-Text der Seite 5 – 20% des Inhalts
    Keywords in Überschriften Mit Font-Tags arbeiten

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  • Wortstämme

    Suchmaschinen wie Google, Youtube und Bing nutzen Wortstämme, um Suchergebnisse (SERPs) abzugleichen. Die Nutzung von Wortstämmen ermöglicht es, sämtliche Formen eines Wortes – Singular, Plural, Verb sowie ähnliche Worte, für das Suchergebnis in Betracht zu ziehen. Wenn jemand beispielsweise nach „Bergsteigen“ sucht, dann enthält das Suchergebnis auch Ergebnisse zu Varianten dieses Wortes, wie beispielsweise „Bergsteiger“.

Ranking und Ranking-Faktoren

  • Meta-Tags: Eine der frühesten Methoden, um Webseite auf einen möglichst hohen Ranglistenplatz zu bekommen, war das Anbieten von Meta-Tags für Suchmaschinen. Meta-Daten sind einfach nur die Daten zu dem, was auf der Webseite gefunden werden kann.

Es gibt zwei wichtige Arten von Meta-Tags bzw. Meta-Daten.

  • Meta-Beschreibung
  • Meta Keyword

Sowohl die Meta-Beschreibung als auch die Meta-Keywords können das Ergebnis in der Suchmaschinenrangliste beeinflussen. Der Meta-Beschreibungstag ist als Kurzbeschreibung des Seiteninhalts gedacht. Die Grenzen für eine solche Beschreibung liegen bei 170-200 Zeichen, in die man eine möglichst einzigartige Beschreibung für jede Seite der Webseite einfügen kann. Das Format einer Meta-Beschreibung sieht in etwa so aus:

Ein Beispiel:
Meta-Beschreibung für die Webseite „deburna.com“

meta name="description" content="de burna.com ist eine Agentur für Digitales Marketing » SEO ✓ SEM ✓ Social Media ✓ Webentwicklung ✓ Coaching & Beratung » Kostenlose Erstberatung!"

Meta-Keywords würden so ähnlich wie hier aussehen:

Ein Beispiel:
Meta-Keywords für die Webseite “deburna.com”

meta name="keywords" content="de burna.com, Agentur für Digitales Marketing, SEO, SEM, Social Media"

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Link Building

On-Page & Off-Page Optimierung

SEO-Optimierung wird primär in zwei Dinge unterteilt: On-Page und Off-Page-Optimierung.

Positive Off-Page-Optimierung

Off-Page SEO ist der Prozess, bei dem man versucht, das Suchergebnis durch externe Links, die auf die eigene Seite verweisen, zu verbessern. Je mehr und je bessere Links Du zu Deiner Webseite bekommst, umso höher wird sie im Suchergebnis angezeigt. Ein qualitativer Backlink wird von der Suchmaschine sehr positiv bewertet und hat den größtmöglichen Effekt auf die Off-Page SEO. Ein qualitativer Backlink weist Eigenschaften auf wie beispielsweise

  1. Eingehende Links von einer hoch bewerteten Webseite
  2. Die Nutzung verschiedener Ankertexte
  3. DoFollow oder NoFollow-Links
  4. Ein Backlink von einem thematisch ähnlichen Blog oder Seite
  5. Vermeiden Blackhat-SEO
  6. Gute Domain-Authority
  7. Hohe Vertrauenswürdigkeit
  8. Große Relevanz im Themenbereich sowohl der verlinkenden als auch der Ziel-Domains
  9. Seitenalter – Zeigt die Stabilität der Seite

Was man für negatives Off-Page-SEO NICHT tun sollte

  • Links kaufen: Wenn Du erwischt wirst, ist die Strafe dafür sehr hoch
  • Cloaking: Versuche Cloaking zu vermeiden (Der Suchmaschine eine andere Seite zeigen als Deine ursprüngliche Webseite)
  • Domain Hijacking: Wenn jemand Deine Domain stiehlt oder für andere Zwecke ohne Dein Wissen missbraucht, indem die Registrierung der Domain geändert wird. Das solltest Du niemals machen, es handelt sich hier um eine Straftat.
  • Andere Blackhat-Techniken

Positive On-Page-Optimierung

On-Page-Optimierung beschäftigt sich mit dem Inhalt und der Struktur der Webseite. On-Page-Optimierung konzentriert sich auf

  1. Einzigartige Title-Tags und Überschriften
  2. Keyword-Häufigkeit in
    • Der URL
    • Den Haupttexten
    • Überschriften
  3. Synonymen
  4. Copywriting
  5. Dem Hinzufügen von Beschreibungen bei Bildern
  6. Gute interne Navigation

Was man für negatives On-Page-SEO NICHT tun sollte

  • Vermeide negative „Over Optimization Penalty“ (Über-Optimierungs-Strafe) für zu vermehrtes Wiederholen von Keywords
  • Links in „schlechte Nachbarschaften“: Verlinke nicht auf Link-Farmen oder andere Seiten mit einem schlechten Page-Rank
  • Vermeide „Gift“wörter: Das Wort „link“ ist ein sog. Giftwort oder Stoppwort in einem Titel-Tag. Es gibt viele andere dieser Wörter, die man meiden sollte
  • Vermeide es, Texte oder Bilder von anderen Domains zu stehlen
  • Vermeide übertriebenes Cross-Linking
  • Vermeide die Weiterleitung des Nutzers durch „Refresh“-Meta-Tags, schicke deinen Besucher nicht auf eine andere Seite, bevor er irgendetwas angeklickt hat

Für die besten Resultate im SEO sollte die Seite regelmäßig „gewartet“ werden, da eine Seite, die langsam ist oder über defekte Links verfügt, nicht so hoch eingestuft wird.

Google Panda

Google Panda ist der Ranglisten-Algorithmus von Google und zielt darauf ab, Seiten mit qualitativ schlechtem Inhalt oder „dünne Seiten“ tiefer einzustufen und entsprechend bessere Seiten weiter oben im Suchergebnis anzuzeigen. Prinzipiell verifiziert Google Panda den „Inhalt“ der Webseiten.

Wie man der Klaue des Pandas entkommt

  • ✓ Vermeide Link-Building mit Seiten, die bereits niedrig eingestuft sind
  • ✓ Achte auf Seiten, die mit Google-Adsense-Anzeigen überhäuft sind
  • ✓ Vermeide Seiten, die wenig oder keine Betreuung / Moderation haben, besonders diese, die Kommentare für Blogs oder Webseiten ohne Überprüfung annehmen

Google Penguin

Ein weiteres Algorithmus-Update von Google ist der „Google Penguin“, welcher Seiten bestraft, die gegen Google’s Webmaster-Richtlinien verstoßen. Das Programm wurde speziell darauf ausgelegt, Seiten aufzufinden, die Blackhat-SEO wie Keyword-Stuffing, Inhaltsduplikation oder automatisiertes Link-Building unterstützen. Penguin schadet der Seite nicht, solange nicht mit zu vielen Keywords gespammed wird.

So entfliehst Du dem Schnabel des Pinguins

  • ✓ Entferne alle Links aus dem Gästeblog-Netzwerk
  • ✓ Entferne Links zu Spam-Seiten
  • ✓ Entferne alle Anchor-Links, die gleiche Treffer erzielen
  • ✓ Entferne alle optimierten Anchor-Links
  • ✓ NoFollow auf Links aus Gastbeiträgen

SEO-Audit und Linkentfernung (Link Removal)

Die Überprüfung der SEO-Aktivitäten, kurz SEO-Audit, und die Linkentfernung sind sehr wichtig, wenn Deine Webseite erfolgreich laufen soll, da Suchmaschinen Ihre Algorithmen ab und zu ändern. Entsprechend muss Deine Webseite immer gemäß dem neuesten Stand der Richtlinien und Anforderungen der Suchmaschine sein. Eine Link-Überprüfung zu ignorieren könnte ein großes Risiko für Deine Seite bedeuten.

Für Link-Überprüfungen und die Linkentfernung gibt es sehr viele Online-Werkzeuge, wie beispielsweise die Google Webmaster Tools, MOZ, Open Site Explorer, Majestic SEO etc. Diese hinterfragen „Backlinks“ und bieten hilfreiche Daten wie

  • Spezifische URLs, die auf Deine Seite verweisen
  • Die Unterseiten auf deiner Seite, zu denen verlinkt wird
  • Anchor-Texte, die von den eingehenden Links genutzt werden
  • Ob ein eingehender Link Follow oder NoFollow ist

Wenn Du qualitativ schlechte Links entfernst, musst Du vorsichtig sein, da einige von diesen sehr relevant für deine Seite sein können und von aufsteigenden Webseiten kommen. Zukünftig könnten diese eine wichtige Traffic-Quelle sein.

Was sind die Eigenschaften von „schlechten Links“ (Bad Links)

  1. Verschiedene Links von verschiedenen Seiten mit dem gleichen Anchor-Text
  2. Links von Seiten, die nichts mit der Thematik Deiner Seite zu tun haben
  3. Links von schlechten Traffic- und Page-Rank-Seiten
  4. Links von Artikelsammlungen oder Seiten, die wie Linkfarmen aussehen
  5. Links von Link-Tauschbörsen
  6. Bezahlte Links
  7. Links von Seiten, die nicht im Google-Index sind
  8. Spam-Links in Blogkommentaren

Wenn ein Seitenbesitzer diese Links nicht entfernt, dann kann man diese über Google für „ungültig“ erklären mit dem Google Disavow Tool. Dieses Tool entfernt schlechte Links.

Google Disavow Tool

Das Disavow Tool von Google kann man in folgenden Situationen anwenden:

  • Ein Seitenbesitzer weigert sich, Links zu Deiner Seite zu entfernen oder verlangt Geld dafür
  • Wenn Du Links auf Deine Seite siehst, mit denen Du nicht in Verbindung gebracht werden möchtest
  • Wenn Du Dir Sorgen über negative SEO machst
  • Wenn Du einen Angriff einer Linkbombe gesehen hast und Angst hast, dass dies Deine Seite beeinträchtigt
  • Wenn Du Dir Sorgen machst, dass jemand einen Spam-Report für Deine Seite einreicht
  • Wenn Dein Ranglistenplatz gefallen ist und Du denkst, dass es mit einem bestimmten Google-Algorithmus zusammenhängt, Beispiel: Pinguin
Marius_Reinlaender_deburna_comIch bin Marius Reinländer - Online-Marketing-Berater und Suchmaschinenspezialist (SEO, SEM, SEA) bei de burna.com. Mein Können habe ich bereits für namhafte Unternehmen wie Universal Music_Strategic Marketing, Zanox, Flugladen.de und die Volksbank erfolgreich unter Beweis gestellt. Mit meinem Team habe ich mich speziell auf die Vermarktung von Industriegütern und Industrieunternehmen über das Internet spezialisiert - lokal, national und international.
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